Home Gestern Heute Morgen Tipps & Tricks Flohmarkt Rechtliches &
Datenschutz

Tipps & Tricks

1. Halter für Leimflasche 08.03.17
2.

Dosierung von Sekundenkleber

12.02.03

3.

Abhilfe bei Transportproblemen 24.06.06

4.

Balsabeplankung auf der Innenseite laminieren 27.01.13

  Halter für Leimflasche  
  Teile für Flaschenhalter PlanIn der MFI 3/17 wurde ich auf den "Leimport" aufmerksam. Die Spitze der Leimflasche ruht in einer Dose mit Wasser geränktem Schaumstoff. So trocknet die Spitze nicht ein und der Leim ist immer gleich verwendbar.
Aber mit € 54,09 war das Original doch etwas zu hoch gegriffen und es musste eine eigene Lösung her:
Mein Klebstoffhalter besteht aus 3mm Pappelsperrholz. Als Behälter für den Schaumstoff verwende ich eine alte Salbendose aus der Apotheke, das Loch für die Aufnahem der Flasche habe ich mit 3mm Moosgummi geschützt.
 
        
  Flschenhalter FlaschehalterDer Schaumstoff für die Dose war auch schnell in der Wekstatt gefunden und schnell grob zugeschnitten. An der Aufnahme der Flasche habe ich ihn über Kreuz tief eingeschnitten.
Jetzt den Schaumstoff mit Wasser tränken, und die Tülle der Flasche verklebt nicht mehr und ist immer gleich verwendbar.
Die herunterladbare .pdf-Datei ist für Ponalflaschen mit 120g Inhalt ausgelegt, aber schnell auch auf andere angepasst.
 
        

zurück zum Seitenanfang


Dosierung von Sekundenkleber

Sekundenkleber ist eine tolle Sache, wenn man ihn richtig dosiert an die zu klebende Stelle bekommt. Meist kommt viel zu viel Kleber aus der Flasche und das meiste davon landet auch noch auf den Fingern.

Meine Lösung:
Beim Arzt oder in der Apotheke besorge ich Kanülen für Einwegspritzen. Die Dicke sollte min. 0,8mm sein. Diese stecke ich auf die Kleberflasche.
So lässt sich jetzt der Kleber genau dosieren, punktgenau platzieren und vor allem bleiben die Finger sauber. Noch ein angenehmer Nebeneffekt: Der Verbrauch ist deutlich sparsamer.
 
Eine verklebte oder verstopfte Kanüle lässt sich einfach mit einem Feuerzeug wieder freibrennen. Der Kleber verbrennt und die Spitze ist weiter nutzbar.

zurück zum Seitenanfang


Abhilfe bei Transportproblemen

die Alurohre passen ineinander, das Klebeband verhindert Schlackern

beide Träger, mit Tape befestigte "Stopper" Träger in den Aufnahmepunkten im Autodach aufgeräumt und noch reichlich Platz..  
Wer kennt nicht das Problem bei der Fahrt zum Flugplatz: Egal wie groß das Auto ist, es ist immer zu wenig Platz vorhanden! Mit zwei ineinander geschobenen Alurohren mit Abschlußpfropfen aus dem Campingzubehör, vier möglichst langen Schloßschrauben und Isolierschlauch aus dem Baumarkt bin ich dem Problem zu Leibe gerückt.
Die Aufnahmen im Dach für das Gepäcknetz bieten sich als Aufhängepunkte für eine Staumöglichkeit unter den Dach an. (Genauso eignen sind aber auch die Griffe oder Kleiderhaken über den Türen.) An den Schloßschrauben habe ich den Vierkant unter dem Kopf rund gefeilt, die ersten ca. 2 cm des Gewindes um 45° abgewinkelt und für die Optik mit Kunststoffschlauch überzogen. Zur Abpolsterung dient der Isolierschlauch, die senkrechten Stücke schützen in Kurven vor dem Verrutschen.
Die Zeltstangen müssen ineinander verschiebbar sein, sonst kann man den Schraubenkopf nicht in die Halterung im Dach einführen.
Flügel, Leitwerke, Seglerrümpfe, alles läßt sich jetzt unter dem Dach hängend verstauen ... und plötzlich ist das Auto doch groß genug, um evtl. noch einen weitern Flieger mit raus auf den Platz zu nehmen!
 

zurück zum Seitenanfang


 

Balsabeplankung auf der Innenseite laminieren

 
 

Öfter schon habe ich die Balsabeplankung von Flügeln in den besonders belasteten Bereichen von innen mit Glasgewebe verstärkt. Um bei der Laminierung direkt auf die Balsabeplankung nicht zu viel Harz zu verwenden, wende ich die folgende Arbeitsweise an:

 
         
 

Auf eine Klarsichtfolie übertrage ich direkt vom Flügel die Kontur für das Glasgewebe.

 

 

Damit läßt sich auch noch einmal die Lage und Größe auf der Beplankung prüfen und ggf. übertragen.

 
 

 

 

 

 
 

Auch beim Ausschneiden des Gewebes dient die Markierung auf der Folie als „Schnittmuster“.

Dann wird das zugeschnittene Gewebe auf die Folie gelegt und dort (am besten mit einer Schaumstoffrolle) mit Harz getränkt.
 

ACHTUNG: Wenn das Laminat nicht spiegelgleich ist, hier auf die richtige Seitenorientierung achten (Folie vorher wenden!). Bei Bedarf lassen sich auch gleich mehrere Lagen Gewebe aufbringen. 

 
         
 

Folie mit Laminat wird jetzt umgedreht auf der Beplankung positioniert. Die Folie hilft wie eine Transferfolie auch dabei, dass das Gewebe sich nicht verzieht.
Mit einer Tapezier-Gummirolle kann ich auf der Folie das Laminat faltenfrei auf der Beplankung aufbringen und andrücken.

Ist alles zur Zufriedenheit, wird die Folie vorsichtig abgezogen und die Beplankung kann auf den Flügel gelegt werden.

 
 

Soll das Gewebe auf der Außenseite aufgebracht werden, ziehe ich die Folie erst nach dem Aushärten des Harzes ab, die Oberfläche ist dann schon schön glatt.

Natürlich sind vorher die Teile des Flügelgerüstes, die nicht gleich mit dem Laminat verklebt werden, mit etwas eingedicktem Harz bestrichen worden. Dabei kommt wieder die Einwegspritze (s.o.) zum Einsatz.

 
       
 

Wird jetzt die Beplankung möglichst flächig beschwert und z.B. an der Nasenleiste fixiert, bleibt es nur noch das Aushärten des Harzes abzuwarten.

Natürlich geht es eleganter in einem Vakuumsack. Die benötigten Gerätschaften liegen zwar bei mir schon bereit, sind aber erst für den nächsten Optimierungsschritt vorgesehen.

 
 

 

 

 

 

zurück zum Seitenanfang


Home Gestern Heute Morgen TIPPS&TRICKS Flohmarkt